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Berufliche Eingliederung

 

Bei Suchtgefahren: Ausgrenzung vermeiden! Auch wenn noch keine Abhängigkeitserkrankung eingetreten ist - also bei riskantem Konsum oder Substanzmissbrauch - gibt es häufig schon Probleme in Familie, Schule oder Beruf. In dieser Phase ist es besonders wichtig, Ausgrenzung zu vermeiden. Es müssen alle Chancen genutzt werden, trotz der Suchtgefahren z.B. berufliche Ausbildung oder Arbeitsverhältnisse fortzusetzen. Kommt es zu Trennungen und Abbrüchen wird die Suchtentwicklung erheblich verstärkt, eine spätere Eingliederung um so schwieriger.

Erfahrene Suchtberater können Kindern und Jugendlichen, Eltern, Lehrern, Ausbildern etc. helfen, auch scheinbar ausweglose Situationen zu klären und Lösungen zu finden, die mit schulischen oder beruflichen Anforderungen im Einklang stehen.

 

Beratung in Köln

Beratung im Rhein-Erft-Kreis

 

 

 

Suchtgefahren am Arbeitsplatz

 

Optimal wäre es, wenn sich Institutionen, in denen Menschen berufstätig sind oder ausgebildet werden, auf den Umgang mit Suchtgefahren vorbereiten. Durch Vorbeugung kann auch ein suchtbedingter Verlust von wertvollem Humankapital vermieden werden. Wir können Betrieben und Verwaltungen umfangreiche Erfahrungen und konkrete Handlungsmodelle zur Verfügung stellen.

Ihre Ansprechpartner bei der Drogenhilfe Köln gGmbH:

 

Suchtvorbeugung mit Jugendlichen / Auszubildenden


Fachstelle für Suchtprävention
Hans-Böckler-Straße 5
50354 Hürth


Tel. (02233) 99 444-0
Fax (02233) 70 92 63
praevention(a)drogenhilfe.koeln

 

Berufliche Eingliederung während der Suchtbehandlung


Auch im Verlauf einer Suchtbehandlung sind Fragen der beruflichen Eingliederung von zentraler Bedeutung. Eine gelingende berufliche Eingliederung dient der Absicherung von Behandlungsfortschritten. Umgekehrt sind Fortschritte in Ausbildung und Beruf wichtige Voraussetzungen für eine gelingende Behandlung. Wege in Ausbildung, Beruf und soziale Sicherheit:
   

  • während der stationären Entwöhnungsbehandlung in einer Fachklinik, insbesondere im Rahmen der 3-monatigen Adaptionsphase
  • während der ambulanten Weiterbehandlung nach Abschluss einer stationären Behandlung (ARS)
  • während der Methadonsubstitution im Rahmen der psychosozialen Begleitung
  • durch unsere Fachberatung Berufliche Eingliederung

 

 

 

 

Jugendwerkstatt


Unsere Jugendwerkstatt bietet mit 16 Plätzen ein umfassendes Programm zur beruflichen Orientierung in Verbindung mit einer intensiven sozialpädagogischen Betreuung. Die Einrichtung wendet sich an arbeitslose junge Menschen (16 bis 26 Jährige), die zugleich suchtgefährdet oder suchtkrank sind. Häufig werden die Werkstätten nach dem Abschluss einer stationären Entwöhnungsbehandlung oder als ambulante Hilfe im Umgang mit einem Drogenproblem in Anspruch genommen.

Wer noch keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden hat, kann sich beruflich neu orientieren und fehlende Qualifikationen nachholen. Durch einen betriebsähnlichen Tagesablauf werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf künftige Anforderungen vorbereitet. Der Einstieg in die Arbeitswelt wird auf der Basis individueller Eingliederungspläne unterstützt. Über den werkpädagogischen Ansatz bietet die Maßnahme folgende sozialpädagogische Angebote an:

  • Psychosoziale Einzelfallbetreuung
  • Motivierende Kurzinterventionen
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Begleitende Eingliederungsberatung
  • Sozialberatung
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Lebensaufgaben und Behördengängen


Als praktische Erfahrungsfelder stehen die beiden Werkbereiche Holz und Metall zur Verfügung. Hinzukommen Bewerbungstraining, PC- und Internet-Kurse, allgemeinbildender Unterricht, Betriebspraktika und eine persönliche Unterstützung auf dem Weg in Ausbildung und Beruf.

  • Feststellen der individuellen Voraussetzungen auf dem Weg in Arbeit und Beruf, Klärung beruflicher Ziele, Förderplanung
  • Belastungstraining
  • Praktische Erfahrung in drei Werkbereichen
  • Vermittlung von Berufspraktika oder berufsqualifizierender Maßnahmen anderer Träger und Einrichtungen
  • Projektwochen
  • Bildungsveranstaltungen und Exkursionen



Jugendwerkstatt
Krefelder Straße 3 - 5
50670 Köln


Tel. (0221) 73 44 22
Fax (0221) 73 22 21
werkstaetten(a)drogenhilfe.koeln

 

 

 

Wöchentliche Aufnahmegruppe - montags 10:00 Uhr

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen in den letzten 24 Stunden keine psychoaktiven Substanzen eingenommen haben - ausgenommen ärztlich verordneter Mediakmente.

Bei freien Plätzen ist eine Aufnahme jederzeit möglich. Es gibt kein festgelegtes Maßnahmeende. Die Dauer der Teilnahme richtet sich nach individuellen Voraussetzungen und Fortschritten.