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Geschichte

 

 

 

Vorgeschichte
Ihre Wurzeln hat die Drogenhilfe Köln in einer gemeinsamen Initiative von Mitarbeitern der evangelischen Kirche, von Ärzten, Lehrern, Sozialarbeitern und Mitarbeitern des städtischen Jugendamtes im Jahre 1970.

Die Trägerschaft übernahm von 1971 an für etwa zwei Jahre das Amt für Diakonie.

 

Gründung
Der Verein wurde am 12. Dezember 1972 unter dem Namen "Arbeitskreis Drogenhilfe Köln" gegründet und am 22. Januar 1973 beim Amtsgericht Köln in das Vereinsregister eingetragen (VR 6713).
Seit 1992 lautet der Name des Vereins "Drogenhilfe Köln e.V. - Verbundsystem".

 

Am 1.7.2006 erfolgte die Gründung der Drogenhilfe Köln gGmbH.


Zweck des Vereins ist die Trägerschaft von Einrichtungen der Drogenhilfe.

Anlass für die Gründung des Vereins im Jahre 1972 war die inzwischen massenhafte Verfügbarkeit von bis dahin kaum verbreiteten, illegalen Substanzen (Cannabis, Heroin, Kokain, Amphetamine etc.), die neben den traditionellen legalen Substanzen (Alkohol, Nikotin etc.) für zusätzliche und spezielle Probleme sorgten.

 

Ergänzung der Suchthilfe

Das traditionelle Hilfesystem war mit diesen Bedingungen überfordert.

Drogenabhängige Suchtkranke passten nicht in die herkömmlichen Konzepte und Angebote. Um diese besondere Gruppe zu erreichen, waren Hilfen erforderlich, die sich an den besonderen Lebensbedingungen und Krankheitsbildern von drogenabhängigen Suchtkranken orientierten. Nach dieser Erkenntnis sind in der Bundesrepublik seit Anfang der 70er Jahre eine ganze Reihe von Modellprojekten und neuen Einrichtungen der Drogenhilfe entstanden.

 

Neue Trägerschaft

Hierfür wurden häufig neue Trägerschaften außerhalb der bestehenden Institutionen bevorzugt, um der neuen Herausforderung flexibler begegnen zu können. Die Drogenhilfe Köln gGmbH ist ein Beispiel für diese Vorgehensweise. Es waren vor allem Vertreter der evangelischen Kirche in Köln, engagierte Fachleute und Mitarbeiter der Stadt Köln, die sich für diesen Weg entschieden haben.

 

Entwicklung

Die vielfältigen Ursachen und Erscheinungsformen von Sucht haben den Verein schon frühzeitig veranlasst, für differenzierte Zugangsweisen und Behandlungsformen zu sorgen. Neben der erforderlichen Differenzierung war der Verein auch stets bemüht, für neue Formen der Suchthilfe einzutreten.

Seit ihrer Gründung hat die Drogenhilfe Köln gGmbH ein umfangreiches Verbundsystem von Einrichtungen der Suchtvorbeugung und Suchthilfe aufgebaut. Hierzu gehören u.a.:

 

1971 - Linksrheinische Beratungsstelle
1979 - Rechtsrheinische Beratungsstelle
1979 - Fachklinik Wendepunkt
1979 - Jugendwerkstatt, Wohngruppen, Betreutes Wohnen
1980 - Beratungsstellen im Rhein-Erft-Kreis
1989 - Methadonambulanz Neumarkt
1991 - Kontakt- und Gesundheitszentrum Café Victoria
1993 - Fachstelle für Suchtprävention
1994 - Wohnprojekt Eigelstein
1996 - Fachklinik Haus Aggerblick
1996 - Methadonambulanz Hunnenrücken
1997 - Rechtsrheinisches Drogenhilfezentrum